Modellbau-Kirch
  Schwebeflug durch die Lüfte
 
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Schwebeflug durch die Lüfte

 

Florian Kirch belegt den elften Rang beim Pokalwettbewerb für Segelflugmodelle

 

Dabeisein ist alles, sagt man. Aber nicht nur. Wenn man überhaupt beim Hahnweide – Pokalwettbewerb für Segelflugmodelle teilnehmen darf, muss man schon gut sein. Florian Kirch aus Kirkel belegte schon mit 15 Jahren den elften Rang in der Gesamtwertung.

 

Von SZ-Mitarbeiter Markus Hagen

 

Kirkel. Mit Florian Kirch als Drittem bei der Jugendwertung konnte der Flugsportverein Cormoran Kirkel beim 25. Hahnweide-Pokalwettbewerb für Segelflugmodelle in Kirchheim/Teck ein glänzendes Resultat feiern. International ist dieser Wettbewerb mit 90 Teilnehmern hochkarätig besetzt. Nur die besten Piloten aus den Jugend- und Aktivenklassen Deutschlands sowie dem angrenzenden Ausland erhielten eine Einladung und Starterlaubnis.

Kirch, der 15-jährige Schüler der Gesamtschule Dudweiler, und seine Mitstreiter ließen ihre Segler mit einer Elektrowinde in die Luft ziehen. Mittels Fernsteuerung mussten die Flieger möglichst genau nach sechs Minuten auf einem bestimmten Zielpunkt wieder landen. Für vorzeitige oder spätere Landezeiten gab es entsprechend Punktabzüge.

Gerhard Schwarz, Vorsitzender des FSV Cormoran Kirkel: „Bei diesem Wettkampf wussten unsere Starter zu überzeugen." Die besten Teilnehmer qualifizierten sich für die Deutsche Meisterschaft und für den C-Kader des Aero Clubs Deutschland. Mit Rang elf in der Gesamtwertung bewies Kirch, dass er sogar mit den älteren und erfahrenen Segelflug-Piloten mithalten kann.

Schon früh kam Florian Kirch mit dem Segelmodell - Flugsport in Berührung. Sein Großvater und sein Vater Andreas, der in Kirchheim-Teck mit Rang zehn ebenfalls ein sehr gutes Resultat erreichte, sind schon seit vielen Jahren in diesem Sport tätig. Vereins – Vorsitzender Gerhard Schwarz und die weiteren FSV – Starter Gisbert Spiegel und Stefan Nakos erwischten in Kirchheim – Teck nicht so günstige Winde und auch keine optimale Thermik, so dass sie sich mit Plätzen im vorderen Mittelfeld der Gesamtwertung begnügen mussten. Auch bei den Freifliegern ist der FSV Cormoran Kirkel mit einigen Teilnehmern dabei. Jürgen Hempel und Vitaliy Kapitca ließen ihre Modelle beim internationalen Eifelpokal in Zülpich in die Luft.

In der Klasse FIA starten Segelflugmodelle mit einem Segelgesamtflächeninhalt von 3,6 Quadratmetern, die mit einer 50 Meter langen Leine hochgeschleppt werden. Nach dem Startvorgang kann der Pilot keinen Einfluss mehr auf den Flug nehmen. Schon beim Ausklinken der Startleine, das der Pilot selbst vornimmt, fällt die Entscheidung über einen guten oder weniger guten Wettbewerb. Der Starter entscheidet über den aus seiner Sicht güns­tigsten Zeitpunkt des „Ausklinkens." Am 27. und 28. Oktober gehen Jürgen Hempel und Vitaliy Kapitca beim World Cup Event in Mühlenthurnen / Schweiz an den Start.

 

Bildunterschrift:

Den elften Platz holte Florian Kirch vom Flugsportverein Kirkel beim Pokalwettbewerb in Kirchheim Teck.                                                                                  Foto: Markus Hagen

 

Saarbrücker Zeitung vom 24.Oktober 2007 Ausgabe Homburg

 
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