Modellbau-Kirch
  Flugtraining beim FSV Cormoran
 
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Flugtraining beim FSV Cormoran

 

Derzeit ist für die Wettbewerbspiloten des Flugsportvereins Cormoran Kirkel Flugtraining für die beginnende Saison angesagt. Dieses findet auf dem vereinseigenen Flugplatz hinter dem Zollbahnhof statt, wo sich die 5 Piloten der F3J - Mannschaft, Gerhard Schwarz, Andreas Kirch, Gisbert Spiegel, Stefan Nakos und das jugendliche Mitglied Florian Kirch, mit ihren funkferngesteuerten Segelflugmodelle fast jeden Mittwoch, Samstag und Sonntag treffen.

Hier wird das präzise Steuern der F3J – Modelle in der aufsteigenden Thermik, das sekunden- und punktgenaue Landen mit den Modellen, auch bei schlechter Witterung geübt. Für die Piloten ist das herrschende Wetter nicht von großem Belang, denn bundesweite Wettbewerbe werden bei jedem irgendwie akzeptablem Wetter durchgeführt, ganz gleich ob starker Wind oder regnerisches Wetter ansteht. Für die Piloten, die abwechselnd auch als Helfer fungieren, ist das Hochziehen der Modelle mittels der Umlenkrolle mit einem sehr intensiven Training verbunden um die optimale Höhe des Modelles zu erreichen. Denn je größer die Ausgangshöhe ist, desto sicherer werden die verlangten Flugzeiten erreicht und desto wahrscheinlicher ist ein Thermikanschluss. Der Modellpilot muss den besten Ausklinkmoment des Seglers für eine entsprechende Höhenausnutzung erkennen können, und das Modell in die größtmögliche Höhe, mit einem entsprechend, weichen Übergang zum Normalflug steuern können, was nur durch intensives Training erreicht werden kann. Auch die Modelle selbst müssen den jeweiligen Wetterbedingungen genau angepasst werden und die Einstellungen müssen reproduzierbar sein, so dass bei einem bestimmten Wetter am Wettbewerbstag die Einstellungen von Seiten- und Höhenruder wie auch der Querruder und insbesondere der Wölbklappen den herrschenden Bedingungen sofort Optimal, ohne weitere Probeflüge, angepasst werden können.

Derzeit ist die Wettbewerbsmannschaft auch dabei ein verbessertes Flugmodell zu konstruieren und zu bauen. Hierbei werden nur Hi – Tech – Materialien eingesetzt, die auch aus dem Formel – 1 – Autorennsport bekannt sind. So besteht das Flugmodell zum großen Teil aus Kohle- und Kevlarfasern, sowie leichtesten Stützstoffen und Epoxydharzen, wobei alle Materialien auch zum Flugzeugbau zugelassen sind um größtmögliche Festigkeit bei geringstem Gewicht zu erreichen. Bei der Konstruktion kommt es neben der geometrischen Auslegung insbesondere auch auf die gewählten Profile für Tragfläche und Leitwerke an. Der Rumpf ergibt sich aus der Größe der einzubauenden Empfangsanlage, da ein Rumpf nur schädlichen Widerstand erzeugt und daher so klein wie möglich sein muss. Aus diesem Grunde werden in diesen Wettbewerbsmodellen nur die kleinsten und gleichzeitig sichersten Komponenten die derzeit auf dem Markt sind, eingesetzt.

Bezüglich des Trainingserfolges sprach der Vorsitzende der Cormorane, Gerhard Schwarz, von einem großen Schritt nach vorne, so dass er hofft, dass die Mannschaft in der kommenden Flugsaison noch bessere Plätze erringen kann als in der abgelaufenen Saison 2007, die für die FSV – Mitglieder bereits sehr erfolgreich war.

Weitere Informationen unter www.fsv-cormoran.de

 

Kirkeler Nachrichten vom 29. Februar 2008

 
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